Schmerzreduktion und Prävention
Die Gestaltung eines "sensorisch sicheren" Umraums ist der erste Schritt zur Schmerzprävention. Hierbei sollte auf adaptive Maßnahmen gesetzt werden, die das Nervensystem entlasten.
Lichtgestaltung: Ersatz von flackernden Leuchtstoffröhren durch natürliches Licht oder dimmbare LED-Panels. Getönte Brillen erlauben
Isolation: Noise-Cancelling-Kopfhörer oder spezielle Gehörschutzstöpsel (z.B. Loop), um die Reizlast des auditorischen Systems zu minimierern
Räumliche Distanzierung: Ein energetischer Rückzugsort oder die Nutzung von Sichtschutz kann helfen, unerwartete Berührungen (taktile Schmerztrigger) zu vermeiden.
Bewegungspausen: Strukturierte Pausen zur propriozeptiven Stimulation (z.B. schwere Gegenstände tragen, isometrische Übungen) helfen, das Nervensystem zu erden und Schmerzsignale "runterzuregeln".
Quiet Spaces: Ein ausgewiesener ruhiger Ruheraum mit weichen Materialien und gedimmtem Licht dient als Rückzugsort bei drohender Schmerzüberlastung.

