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Einführung Elterngespräch

 

 

 

 

 

Resonanz auf die systemische Erschöpfung

Die Förderung einer positiven, sinnhaften Entwicklung erfordert die Transformation des elterlichen Selbstbildes: Weg von der chronischen Krisenbewältigung und einer passiven Opferrolle, hin zur aktiven Konstitution eines stabilen, neurodiversitäts-sensiblen Familiensystems.

Es ist zutiefst nachvollziehbar, wenn sich Eltern in einer Dynamik der permanenten Aufopferung verlieren. Das Gefühl, in einer „Dauerkrise“ zu stecken, konstituiert einen Zustand chronischer Überforderung, der oft in einen dorsalen Rückzug oder eine erlernte Hilflosigkeit führt. Ich kenne diesen Schmerz: Die Sehnsucht, das Kind „retten“ zu wollen, entspringt tiefer Liebe, führt aber ohne die richtige Kalibrierung oft zur Selbstaufgabe. Sie sind nicht Opfer eines Defizits, sondern können Pioniere in einem noch unerschlossenen Wahrnehmungsraum werden.

 

Resonanz auf das „Zerreißproben-Erleben“  Geschwister

Es ist eine immense emotionale Belastung, die Bedürfnisse eines autistischen Kindes mit denen neurotypischer Geschwister zu synchronisieren. Oft entsteht das Gefühl, dem einen Kind „zu viel“ und dem anderen „zu wenig“ zu sein. Dieser Zustand der permanenten inneren Zerrissenheit führt häufig in eine Übererregung oder – bei langanhaltender Belastung – in einen dorsalen Rückzug( führt zu Erstarrung, Dissoziation, Hoffnungslosigkeit und körperlichem/emotionalem Shutdown, kennzeichnend sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit und soziale Isolation der Eltern.

   

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